Herzlich Willkommen!

Hallo ihr Lieben!

Hier erfahrt ihr, wie es mir grad geht und wo genau ich stecke. Ich freue mich über Anmerkungen von euch...

... eure Luise

Dienstag, 15. Dezember 2009

Southland

Seit Queenstown habe ich eine Menge gesehen und erlebt. Frueh am morgen brachen wir mit dem Bus in Richtung Milford Sound auf. Der Milford Sound ist eigentlich kein sound sondern ein Fjord und so kann man sich das auch vorstellen. Schon der weg dorthin war wunderschoen. Vor allem Dank dem wunderbaren Wetter, was dieser Region nur sehr selten vergoennt ist.



Wir hielten am Lake Te Anau (wo es bitterkalt war), am Mirror Lake (wo sich die mit schneebedeckten Gipfel der Berge im Wasser spiegelten, an einer riesigen Grasebene( wo der Endkampf der Herr der Ringe gedreht wurde) und an einigen Wasserfaellen und Wanderwegen.





Am Milford Sound angekommen machten wir eine Faehrfahrt bis aufs offene Meer und zurueck. Die steilen Haenge waren beeindruckend und die durch die Regenfaelle der letzten Tage angeschwollenen Wasserfaelle noch atemberaubender.



In einen fuhr das Boot sogar hinein und alle waren nass! Wieder an Land ging es ein Stueck des Weges zurueck in ein abgeschiedenes Tal, wo wir im Gunns Camp uebernachten sollten. Im Ernst: so viele Sandflies haben mich noch nie befallen, doch schliesslich konnte Autan fuer die gewuenschte Abwehrwirkung sorgen. Spannend war auch, dass das Camp nur ueber einen Generator mit Strom versorgt wurde, denn es war ein frueheres Arbeitslager mitten im Nirgenwo. Ab 10 wars also zappenduster.
Am naechsten Morgen gings schon um 6 Uhr weiter in Richtung Stewart Island, der drittgroessten Insel Neuseelands (Suedinsel, Nordinsel... Stewart Island). Leider empfand ich die Landschaft ganz im Sueden als eher langweilig und war eher gespannt auf die Ueberfahrt zur Insel, da die Meerenge dazwischen ungewoehnlich wild sein sollte. Letzlendlich war die sehr mehr als ruhig und wir genossen es. Das Wetter der kommenden Tage war dann sehr durchwachsen, doch ich lief eigentlich alle Tracks rund um die einzig bewohnte Stelle der Insel, genannt Oban. Es gab sehr viele kleine Buchten mit tollem, unglaublich klarem Wasser und angelegten Booten, aber auch den tiefsten Busch zu sehen.



Vor allem unsere Wanderungen durch den Regen im Matsch waren ein Spass. Man stelle sich mich vor mit rosa Regenschirm bei stroemendem Regen mitten im Urwald. Ein herrlicher Anblick :-)



Die Rueckfahrt am Montagmmorgen war dann welliger und mir wurde erstmal richtig schlecht, doch ich schaffte es bis nach Bluff (an Land).
Der Bus fuhr nach einer kurzen Fruestueckspause im fuerchtliche weihnachtlich geschmuckten Invercargill durch einen Kuestenstreifen der Ostkueste, genannt The Catlins. Wir sahen wunderbare Straende und Buchten, Kliffe und Felsen, sowie Seeloewen und endlos viele Schafe.



Leider warte ich immernoch auf die ersten Pinguine (evtl haben wir schon kleine blaue Pinguine schwimmen sehen auf Stewart Island, aber ich will sich richtig sehen!). Moeglichkeit dazu gibt mir am Donnerstag eine Wildlife-Tour zur Otago Peninsula (Peninsula = Halbinsel), welche vor Dunedin liegt. Dann sehen ich hoffentlich Pinguine, Albatrosse, Seelowen und Walroesser.
Dunedin haben ich heute zu Fuss erkundet. Ich war im Botanischen Garten, auf dem Friedhof, in den Kirchen, in der Stadt und eben in der Art Gallery. Generell kann man sich Dunedin sehr schottisch vorstellen. Fuer alle Fans der Harry Potter Saga: So wie das Schloss sieht hier vieles aus.



Ich zum Beispiel wohne in einem Haus des frueheren Bischofs, jetzt 'Hogwartz' genannt. Eines der schoensten Backpacker bis jetzt!! Wie fast nicht anders zu erwarten habe ich sehr viele bekannte Menschen dort wiedergesehen (insgesamt mehr als 10 Leute, die ich alle schonmal woanders kennengelernt habe). Mit zwei Maedels fahr ich morgen schonmal mit dem Auto die Peninsula anschaunen... Leuchturm und so. Ansonsten gehts gleich noch ins Kino: Time Travellers Wife.
Freitag gehts fuer 2 Naechte wieder zurueck nach Queenstown und ab dem 20. Dezember bin ich dann in Christchurch und erwarte Weihnachten. Suche mir wohl eine schoene Kirche, treffe mich mit Freunden und es wir ein BBQ geben im Hostel. Ist aber bis jetzt fuer mich noch sehr fern. Das Wetter ist noch nicht wirklich sommerlich (gestern nur 10Grad brrr), aber ich hoffe das wird noch.

Papa hat sich zu Hause die Kniescheibe gebrochen und die Sehnen sind gerissen. Morgen wird operiert! Weihnachten wird da wohl auch anders werden als geplant. er kann mich auch leider nicht vom Flughafen abholen, worauf ich mich schon sehr gefreut hatte. Muss mir wohl was anderes einfallen lassen...
Aber auf diesem Wege: Gute Besserung an Papa!

Ich werd das Gibsbein wohl noch zu Gesicht bekommen, denn in 30 Tagen bin ich schon wieder im Lande ihr Lieben... und ich freu mich riesig drauf!!
Bis dahin wuensche ich euch schonmal Frohe Weihnachten, viel Schnee und eine besinnliche vorweihnachtliche Zeit.

Mit besten Gruessen, eure Luise

Kommentare:

  1. Liebe Luise,
    da ich keine Mailadresse habe mache ich es auf diesem Wege... ich habe fast täglich deine Einträge im Blog mitverfolgt und war eben richtig traurig, als ich gelesen habe, dass die Zeit dort schon bald zuende geht... aber ich freue mich für dich und wünsche Dir noch ein schönes Weihnachtsfest in Neuseeland und eine gute Heimkehr! Bis irgenwann mal wieder, und vielen Dank für die schönen Berichte!
    liebe Grüße Tanja Hofmann :)

    AntwortenLöschen
  2. ui, da freu ich mich aber das du schreibst :-) Bin immer wieder ueberrascht wer alles meine Reise verfolgt.
    Viele Gruesse an Tobi und ja, bis bald :-)

    liebe Gruesse Luise

    AntwortenLöschen
  3. Der Wasserfall ist ja ein ziemlicher Knaller, aber selbstverständlich NICHTS im Vergleich zu dem rosa Regenschirm! :)

    In Weihnachtsstimmung bin ich hier auch noch nicht, obwohl ich jetzt jeden Tag mit Schnee rechne!

    AntwortenLöschen
  4. Huhu Luise,

    wie war der Film, wie war der Film, wie war der Film? (jaja, aber das Buch ist so gut!)

    AntwortenLöschen
  5. der film war geil!!! haben bissl was ausgelassen, aber das macht echt nix. Am Anfang hat ich doch klatt heimweh, weil die Mutter Es ist ein Ros entsprungen auf deutsch gesungen hat. Und das eine Woche vor Weihnachten! Gemein. Kussi

    AntwortenLöschen